Damit ist jetzt Schluss!

Stoppschild

Das neue Jahr ist nun schon wieder drei Wochen alt. Bei dem einen oder der anderen sind vielleicht die ersten guten Vorsätze, wie „mehr Sport“ oder „gesünderes Essen“, auch schon wieder über Bord geworfen worden. Statt guter Vorsätze gibt es bei mir meine Liste 21in21, über die ich zu Beginn des Jahres schon geschrieben hatte.

Aber es geht auch anders: Anstatt sich etwas Neues vorzunehmen, plädieren Anja Förster und Peter Kreuz in ihrem Buch „Vergeude keine Krise!“ für einen anderen Ansatz: „Kill a stupid rule“.

Dabei geht es darum, mit etwas Schluss zu machen oder sich von etwas zu trennen, was einen nicht weiterbringt oder sogar behindert. Im beruflichen Umfeld sind das zum Beispiel überflüssige Berichte oder Reports, unnötige Besprechungen, aufgeblähte Prozesse oder veraltete Checklisten. Die gute alte Bürokratie bietet reichlich Gelegenheit auszumisten.

Damit ist bei uns jetzt Schluss – ein Beispiel:

Aller Digitalisierung zum Trotz gab es in dem Unternehmen, in dem ich im Hauptjob arbeite, in meinem Bereich für eine Tätigkeit noch immer eine Ablage in Papierform. Pro Jahr fielen dabei gut und gerne 20 Aktenordner voller abgelegter Dokumenten an. Der Gipfel des Irrsinns war dabei, dass hierfür bereits digital vorliegende (!!!) Dokumente jeweils nochmal ausgedruckt wurden. Getreu nach dem Motto: Das haben wir doch schon immer so gemacht! Damit ist nun Schluss. Die Ablage für diese Dokumente wurde nun ebenfalls digitalisiert und wir sparen 20 Ordner voll Papier pro Jahr. Außerdem arbeiten wir auch weiterhin zum Teil im Homeoffice und können nun auch von dort auf alle diese Dokumente zugreifen. (Hinweis: Einige wenige Dokumente müssen ausgedruckt aufbewahrt werden – im Zweifel bitte vorher prüfen.)

Und auch privat können und sollten wir uns von unnötigen Dingen trennen: Vielleicht hast du in der Familie oder im Freundeskreis eine Aufgabe übernommen, die keinen Wert bringt oder auch nicht wertgeschätzt wird. Weg damit! Damit gewinnst du auf jeden Fall Zeit für andere Dinge. Folgende Fragen helfen dir dabei: Was behindert mich? Was ist überflüssig? Was kann radikal vereinfacht oder gestrichen werden? Oder eben auch: Womit ist jetzt Schluss?

Ob im Job, gemeinsam mit Kollegen oder eurem Team, oder gemeinsam mit dem Partner oder der Familie – schaut euch um, welche unnötige Regel oder Aufgabe ihr gerne „killen“ möchtet. Und falls ich dich dabei im Coaching unterstützen kann, sprich mich gerne an und wir vereinbaren einen Termin.

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