Krisen – besser damit umgehen

Nach zwei Jahren Krisen und Belastungen durch die Pandemie, löst nun der Krieg in der Ukraine weitere Sorgen und Ängste bei uns aus. Wie können wir mit der Situation umgehen und verhindern, durch schlechte Nachrichten in eine negative Gedankenspirale zu geraten?

Diese vier Tipps können dir gegen Krisen helfen:

  1. Sprich deine Ängste aus: Wenn wir unsere Ängste und Sorgen teilen, schafft das Entlastung. Gespräche mit anderen können uns helfen, unsere Bedenken oder Befürchtungen aus einem anderen Blickwinkel zu sehen und vielleicht auch etwas anders einzuordnen. Wenn du allerdings merkst, dass Ängste sich dadurch noch verstärken, ist Vorsicht geboten.
  2. Werde aktiv: Lenke bewusst deine Aufmerksamkeit auf andere Dinge. Spiele mit deinen Kindern oder Haustieren, widme dich einem Projekt in Haus und Garten oder mache einen Ausflug mit Freunden oder deiner Familie. Schaffe bewusst positive Erlebnisse mit anderen Menschen. Natürlich kannst du dich auch für Betroffene engagieren, zum Beispiel im Rahmen von Hilfsaktionen, Spenden, Demonstrationen. Diese „aktive Anteilnahme“ ist ebenfalls eine Möglichkeit der Aktivität, wenn dies für dich Ablenkung von Krisen schafft.
  3. Behalte deinen Medienkonsum im Blick: Wenn dich die Bilder aus Krisen- und Kriegsgebieten zu sehr belasten, schränke deinen Medienkonsum ein. Informiere dich nur einmal täglich über die neuesten Entwicklungen und verzichte ansonsten auf Nachrichten. Deaktiviere auch Push-Mitteilungen für aktuelle Nachrichten auf dem Smartphone. Beginne und beende deinen Tag nicht mit Nachrichten. Direkt dem Aufstehen und vor dem Zubettgehen solltest du ebenfalls auf Nachrichten verzichten, wenn die Geschehnisse dich sehr belasten.
  4. Gehe auf die Suche nach guten Nachrichten: Es gibt inzwischen viele Angebote, deren Ziel es ist, uns mit guten Nachrichten zu versorgen. Ich höre jede Woche sehr gerne den Podcast „Erzähl mir was Gutes„. Darin berichten sich die Moderatorin Susan Link und der Comedian Markus Barth gegenseitig gute Nachrichten und positive Highlights aus ihrem Alltag. Auch die Webseite „Good News“ versorgt uns wochentäglich und kostenfrei mit guten Nachrichten aus aller Welt und Dosis Optimismus.

Du hast das Gefühl, dass du Unterstützung benötigst, um mit den aktuellen Belastungen fertig zu werden? Schreibe mir gerne und wir erarbeiten gemeinsam Maßnahmen, damit du mit deinen persönlichen Stressoren besser umgehen kannst.

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