Umgang mit Krisen

Nach zwei Jahren Belastungen durch die Pandemie, löst nun der Krieg in der Ukraine weitere Sorgen und Ängste bei uns aus. Wie können wir mit der Situation umgehen und verhindern, durch schlechte Nachrichten in eine negative Gedankenspirale zu geraten? Die folgenden drei Tipps können dir dabei helfen:

  1. Sprich deine Ängste aus: Wenn wir unsere Ängste und Sorgen teilen, schafft das Entlastung. Gespräche mit anderen können uns helfen, unsere Bedenken oder Befürchtungen aus einem anderen Blickwinkel zu sehen und vielleicht auch etwas anders einzuordnen. Wenn du allerdings merkst, dass Ängste sich dadurch noch verstärken, ist Vorsicht geboten.
  2. Werde aktiv: Lenke bewusst deine Aufmerksamkeit auf andere Dinge. Spiele mit deinen Kindern oder Haustieren, widme dich einem Projekt in Haus und Garten oder mache einen Ausflug mit Freunden oder deiner Familie. Schaffe bewusst positive Erlebnisse mit anderen Menschen. Natürlich kannst du dich auch für Betroffene engagieren, zum Beispiel im Rahmen von Hilfsaktionen, Spenden, Demonstrationen. Diese „aktive Anteilnahme“ ist ebenfalls eine Möglichkeit der Aktivität, wenn dies für dich Ablenkung schafft.
  3. Behalte deinen Medienkonsum im Blick: Wenn dich die Bilder aus den Kriegsgebieten zu sehr belasten, schränke deinen Medienkonsum ein. Informiere dich nur einmal täglich über die neuesten Entwicklungen und verzichte ansonsten auf Nachrichten. Deaktiviere auch Push-Mitteilungen für aktuelle Nachrichten auf dem Smartphone. Beginne und beende deinen Tag nicht mit Nachrichten. Direkt dem Aufstehen und vor dem Zubettgehen solltest du ebenfalls auf Nachrichten verzichten, wenn die Geschehnisse dich sehr belasten.

Du hast das Gefühl, dass du Unterstützung benötigst, um mit den aktuellen Belastungen fertig zu werden? Schreibe mir gerne und wir erarbeiten gemeinsam Maßnahmen, damit du mit deinen persönlichen Stressoren besser umgehen kannst.

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